Die Ensembles


Foto: Marcus von Amsberg
Foto: Marcus von Amsberg

Berliner Mädchenchor

 

Der Berliner Mädchenchor ist ein Ensemble der Musikschule City West des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Er wurde 1986 an der ev. Lindenkirche gegründet, an der er bis heute beheimatet ist. Aus anfangs zwei Gruppen hat sich im Laufe der vergangenen 30 Jahre eine Chorschule mit 4 Klassen entwickelt: Vorchor, Aufbauchor, Kleiner Konzertchor und Konzertchor. Seit 1998 wird der Chor von Sabine Wüsthoff geleitet. Kontinuierlich singen rund 160 Mädchen und junge Frauen im Alter von sechs bis etwa 27 Jahren und mit Wurzeln aus über zehn Nationen im Berliner Mädchenchor. Seit 2015 gibt es zusätzlich das Vokalconsort (junge Frauen ab 18 Jahre).

 

Die Qualität des Chores konnte stetig weiterentwickelt werden, was auf inzwischen sieben CDs dokumentiert ist. Mehrfach ersang sich der Konzertchor 1. Preise auf internationalen Wettbewerben. Chorkontakte zu anderen Mädchenchören und Konzertreisen in alle Welt – zuletzt 2012 nach Japan, 2016 nach Israel und 2017 nach Zypern – sind fester Bestandteil des Chorlebens.

 

Das Repertoire des Konzertchores als Ziel der Chorschule umfasst mehrstimmige geistliche und weltliche Literatur aus allen Epochen. Ein Schwerpunkt liegt auf (Ur-)Aufführungen von Stücken zeitgenössischer Komponist*innen. Der Berliner Mädchenchor wirkt auch regelmäßig an Projekten Berliner Rundfunk-, Kantorei- und Kammerchöre, der Sonntagskonzertreihe des Chorverbands Berlin in der Philharmonie sowie beim Vokalfest Chor@Berlin mit.

 

Hörprobe des Berliner Mädchenchores


Foto: zVg
Foto: zVg

Mädchenkantorei am Freiburger Münster

 

Die Mädchenkantorei am Freiburger Münster wurde 1973 vom damaligen Domkapellmeister Prälat Dr. Raimund Hug gegründet und gehört seitdem zu den Chören der Freiburger Dommusik, die die Kapitels- und Pontifikalämter im Freiburger Münster musikalisch gestalten.

Seit Oktober 2003 wird die Leitung der Mädchenkantorei von Domkantorin Martina van Lengerich wahrgenommen. Das Repertoire des Chores umfasst Literatur von der Gregorianik bis zu zeitgenössischer Musik, von mehrstimmigen A-Cappella-Kompositionen bis zu großen Chor- und Orchesterwerken. Neben Gottesdiensten und Konzerten innerhalb Deutschlands unternimmt die Mädchenkantorei regelmäßig Konzertreisen im In- und Ausland und trat bereits in bedeutenden Kirchen, Kathedralen und Konzertsälen in  Russland (St. Petersburg, Moskau), Kanada (Ottawa, Montréal, Toronto, Trois-Rivières, Kingston u. a.), der Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika auf (Chicago, Washington, St. Patrick´s Cathedral New York und Overture Hall Madison) sowie in Deutschland u. a. Kölner Dom, Essener Dom, Mainzer Dom, Hamburger Dom, Hamburger Michel, Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche u. v.m.  Im August/September 2016 unternahm die Mädchenkantorei eine erfolgreiche Konzertreise nach China mit Konzerten und Gottesdiensten in Peking, Dongying, Qingdao, Taiyuan, Taicang und Shanghai. Für die Osterwoche 2017 ist eine Konzertreise nach Weimar, Erfurt, Halle und Leipzig geplant, wo die Mädchenkantorei unter anderem in der berühmten Thomaskirche singen wird.

 

2009/ 2010 belegte die Mädchenkantorei jeweils den Ersten Platz beim  Regional- und Landeschorwettbewerb und gewann den 8. Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund in der Kategorie „Kinderchöre bis 13 Jahre“.

Im April 2014 erreichte die Mädchenkantorei einen ersten Preis („Gold“) beim 25. Internationalen Chorwettbewerb in Verona, Italien, sowie den Preis für das Pflichtwerk in der Kategorie „Frauenchöre“.

Ein besonderer Höhepunkt war das Singen der Mädchenkantorei beim Besuch von Papst Benedikt XVI. in Freiburg im Jahr 2011 vor 100.000 Gottesdienstbesuchern mit weltweiter Fernsehübertragung. Rundfunk- und Fernsehauftritte (z. B. 2016 bei „Kaffee oder Tee“ im SWR-Fernsehen) sowie CD-Aufnahmen sind ebenfalls Bestandteile der vielfältigen Aufgaben der Sängerinnen wie auch Chorprojekte mit anderen Chören, Orchestern und Instrumentalisten (z. B. Freiburger Münsterorchester, Philharmonisches Orchester Freiburg, Mitgliedern des SWR-Orchesters, Ensemble Aventure, Raschèr Saxophone Quartet u. a.).

Verschiedene Komponisten betrauten den Chor mit Uraufführungen (Otfried Büsing, Steve Dobrogosz, Zsolt Gárdonyi, Heinz Heckmann, Michael Ostrzyga, Boris Robischon, Christopher Wiggins u. a.).

Darüber hinaus wirkt die Mädchenkantorei bei Workshops mit und ist offen für ungewöhnliche und neue Konzepte - auch in Verbindung mit anderen Kunstformen wie Tanz oder bildender Kunst: u. a. Mitwirkung beim Freiburger Jazzhaus-Jubiläum im Freiburger Konzerthaus, „Carmina Burana“,  Workshops mit Chorimprovisationen, Workshop zum Freiburger Kinderchorbuch, „Vivaldi meets breakdance“ mit der Tanzkompanie „Juvenile Maze“ auf großer Bühne auf dem Münsterplatz zum Diözesantag, Mitwirkung bei der Eröffnung der Kunstausstellung „GNADE“ des Erzbistums Freiburg, der Freiburger Nacht der Chöre u. v. m.

Zurzeit singen etwa 120 Sängerinnen im Alter von sechs bis 22 Jahren in verschiedenen Chorstufen: Vorchor, Aufbauchor, A*- Chor, Konzertchor.

Hörprobe der Mädchenkantorei am Freiburger Münster


Foto: Tina Barth
Foto: Tina Barth

Mädchenkantorei Basel

 

Die Mädchenkantorei Basel hat sich mit kontinuierlicher Arbeit über die Region Basel und die Schweiz hinaus einen Namen als Chorschule und Konzertchor gemacht.

In fünf Chorklassen werden Mädchen ab vier Jahren und junge Frauen altersgerecht und gezielt gefördert.

Ziele sind die Freude am Singen, der Umgang mit anspruchsvoller Chorliteratur, die Vermittlung vertiefter Musikkenntnisse und die Förderung von Talent und Expressivität auf der Basis sorgsamer Stimmentwicklung.

Die fünf Chöre der Mädchenkantorei Basel unter Leitung von Marina Niedel treten an Konzerten und in Koproduktionen auf und sind regelmässig in Produktionen des Theaters Basel eingebunden.

Das Ensemble Bordoni unter Leitung von Marina Niedel und Grace Newcombe steht talentierten jungen Frauen als Basler Frauenchor offen.

Die Mädchenkantorei Basel steht unter dem Patronat der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel (GGG), ist Mitglied der Schweizerischen Chorvereinigung, bei Europa Cantat und in der European Choral Association, bei FrauenBasel und Initiatorin des Netzwerks Mädchenchöre Deutschland Österreich Schweiz.

In der Saison 2016/17 feierte die Mädchenkantorei Basel ihr 25jähriges Bestehen.

Hörprobe der Mädchenkantorei Basel

 


Foto: copyright Stadt Leipzig
Foto: copyright Stadt Leipzig

Schola Cantorum Leipzig

 

Der Mädchenchor der Stadt Leipzig besteht aus über 40 Sängerinnen im Alter von 13 bis 25 Jahren. Der 1963 gegründete Chor zählt aufgrund seines musikalischen Anspruchs, zahlreicher Konzertreisen ins Ausland und Platzierungen bei Wettbewerben sowie konsequenter Nachwuchsförderung zu den führenden Mädchenchören Deutschlands. Der Chor pflegt in besonderem Maße die für gleiche Stimmen komponierte Chormusik von der Renaissance bis zur Gegenwart. Er widmet sich intensiv dem deutschen romantischen Repertoire aber auch in der französischen Musik um die Jahrhundertwende machte das Ensemble wichtige Entdeckungen. Ein weiterer Schwerpunkt der Chorarbeit liegt auf der Interpretation zeitgenössischer Werke.

Der Mädchenchor der Stadt Leipzig ist in Vertretung des Leipziger Thomanerchores ins Motettenprogramm der Thomaskirche Leipzig sowie ins Vesperprogramm des Dresdner Kreuzchores in der Kreuzkirche Dresden eingebunden und wird unter anderem regelmäßig zum Leipziger Bachfest verpflichtet. Reisen führten das Ensemble in fast alle Regionen Deutschlands und seit der Deutschen Wiedervereinigung auch vermehrt ins Ausland.

Vielfältige Produktionen für Funk und Fernsehen sowie große Show-Produktionen ergänzen die Arbeit. So standen die Chormitglieder bereits mit André Rieu oder Joachim Witt auf der Bühne, wirkten bei der José-Carreras-Gala für die ARD oder bei der Show-Produktion "Best of Musical" mit. Der Chor arbeitete in der Vergangenheit unter anderem mit renommierten Dirigenten wie Kurt Masur, Herbert Blomstedt oder Thomaskantor a. D. Georg Christoph Biller zusammen.

Hörprobe der Schola Cantorum Leipzig


Foto: zVg
Foto: zVg

Sjaella

 

Das junge, weibliche A-Cappella-Ensemble Sjaella ist seit Kindertagen spezialisiert auf lupenreinen Acappella-Gesang quer durch alle Epochen und Stilrichtungen. Besonders haben sich die sechs jungen Sängerinnen der modernen geistlichen Vokalmusik verschrieben. Zeitgenössische junge Komponisten sind begeistert von dem homogenen, glasklaren Sjaella-Klang, komponieren und arrangieren für das innovative Ensemble und erleben die eigenen Werke in von Publikum und Presse begeistert gefeierten Konzerten, in welchen Sjaella die Grenzen zwischen den Genres gekonnt zerfließen lässt und atemberaubende sechsstimmige Klänge erzeugt. 

Dass Sjaella dabei immer höchste Qualität liefert, belegen die Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, so zum Beispiel der 1. Preis beim Acappella-Bundescontest 2010, der Ward Swingle Award in der Kategorie Klassik bei der International Acappella Competition Vokal-total 2010 Graz, der 1. Preis beim Internationalen Acappella Wettbewerb Leipzig 2014, der 1. Preis beim Wettbewerb "Jugend kulturell" 2015 der HypoVereinsbank sowie der 1. Preis beim Tampereen Sävel Contest 2015 in Finnland.

Die Produktion der Debüt-CD "Sjaella" erfolgte 2011 bei "querstand“ (Verlag Kamprad, Altenburg) und wurde von der Fachpresse hochgelobt. Es folgten weitere Einspielungen; die 2014 ebenfalls bei "querstand" erschienene CD "Preisung" landete auf der Longlist für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Ende 2015 veröffentlichte Sjaella seine Jazz-CD "lifted".

Sjaella beweist die Vielseitigkeit seines Repertoires bei rund 40 Konzerten im Jahr im In- und Ausland. Mit Auftritten bei Klassik-Festivals (MDR Musiksommer, Mosel Musikfestival) und in bedeutenden Häusern wie Berliner Philharmonie, Allerheiligenhofkirche München, Konzerthaus Berlin, Frauenkirche Dresden und Gewandhaus zu Leipzig sowie mit steigender Präsenz in Rundfunk- und Fernsehsendungen eroberte sich Sjaella einen festen Platz in der Klassikszene und gehört zu den erfolgreichsten Vokalensembles Deutschlands.

Hörprobe von Sjaella